{"id":2266,"date":"2018-07-04T19:12:14","date_gmt":"2018-07-04T17:12:14","guid":{"rendered":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/?p=2266"},"modified":"2018-07-04T21:53:06","modified_gmt":"2018-07-04T19:53:06","slug":"hochrheintour-des-pcue-vom-29-06-01-07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/?p=2266","title":{"rendered":"Hochrheintour des PC\u00dc vom 29.06. &#8211; 01.07."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small;\"><b>Freitag, 29. Juni<br \/>\n<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Sechs Paddler (3 Frauen und 3 M\u00e4nner) unter der Leitung von Anette Loy (Wanderwartin) lassen die vollgepackten Boote zu Wasser und machen sich \u00fcberp\u00fcnktlich um 15.45h auf die Reise Richtung Konstanz. <\/span><span style=\"font-size: small;\">Bei Sonnenschein und frischem Wind aus NO fahren wir zun\u00e4chst mit R\u00fccksicht auf den Canadierfahrer unter Land bis auf die H\u00f6he von Maurach, um dann mit achterlichem Wind in einem langen Schlag den See zu queren. An der Mainau vorbei landen wir in Staad zu einer kurzen Pause an. Dann geht es mit Schwung am F\u00e4hrhafen vorbei, um das H\u00f6rnle und in den Konstanzer Trichter. Mit R\u00fcckenwind und gutem Strom fahren wir unter den Rheinbr\u00fccken von Konstanz durch und legen um 19.15h an hinter \u201eStrohmeier\u201c bei dem versteckten Steg des Kanu-Club-Konstanz. Nach 4,5 Std. Fahrt ist die erste Etappe geschafft. Schnell sind die Zelte aufgebaut, die Boote versorgt, kurz darauf finden wir uns in Strohmeiers Biergarten zu Essen und Trinken ein. Eine laue Sommernacht direkt am Seerhein bei Vollmond \u2026 Alle sind zufrieden, manche geschafft. <\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><b>Samstag, 30. Juni<br \/>\n<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Nach einer milden Sommernacht werden wir fr\u00fch morgens von Sonnenschein und Vogelgezwitscher geweckt. Da wir kein festes Programm haben, k\u00f6nnen wir es ruhig angehen lassen. Unter freien Himmel wird ausgiebig gefr\u00fchst\u00fcckt<\/span><span style=\"font-size: small;\">.<\/span><span style=\"font-size: small;\"> Der Verein f\u00fcr Sport und Natur Konstanz<\/span><span style=\"font-size: small;\"> ist bestens ausgestattet und alles ist gro\u00dfz\u00fcgig und wohlgeordnet. Danke f\u00fcr diese feine Unterkunft! Dennoch legen wir gegen 10h ab und lassen uns am Wollmatinger Ried vorbei treiben, um dann, mitten durch die Schwanenkolonie und den Graben, in den Gnadensee zu wechseln. Die Sonne steigt h\u00f6her, die Hitze nimmt immer mehr zu und die Insekten im Schilf werden l\u00e4stiger. Gegen Mittag landen wir in der Reichenau bei \u201eGeorgs Fischerh\u00fctte\u201c an. In dem urigen Fischrestaurant halten wir Einkehr und nach dem Essen einen wohlverdienten Mittagsschlaf. So erholt, machen wir uns weiter auf den Weg nach Iznang, dem zweiten Etappenziel. Die f\u00fcnf Kajakfahrer drehen noch eine Zusatzrunde durch den Gnadensee bis in den Markelfinger Winkel, doch mir als Canadierfahrer ist die Hitze zu gro\u00df und ich steure direkt \u00fcber die Mettnauspitze und die Liebesinsel \u00fcber den Zeller See das Tagesziel an. Es ist hei\u00df, auf dem Wasser sind viele Motor- und Segelboote, Schwimmer, Wasserskil\u00e4ufer, Stehpaddler, Schlauchbootfahrer. Das Wasser ist warm, aufgew\u00fchlt und tr\u00fcb und \u00fcberall Pflanzenwuchs. Am Nachmittag erreichen wir das Gel\u00e4nde des Kanuclub Singen und lassen den Tag ausklingen mit einem Nachtmahl nebenan im Strandbad.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><b>Sonntag, 01.Juli<br \/>\n<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\">Nach einer kurzen Nacht starte ich als Canadierfahrer vor den schnelleren Kajaks um 7.30h. Endlos scheint sich die Strecke um das Naturschutzgebiet vor Gundholzen und Horn hin zu ziehen. Der See ist spiegelglatt, kein Lufthauch regt sich. Erst, als ich Horn passiere und in die leichte Str\u00f6mung komme, erhebt sich ein leichter, angenehmer Schiebewind aus NO. Perfekt! Um Punkt 10.00h lande ich in Wangen an, dem Treffpunkt f\u00fcr alle anderen Kanuten, die die Tagestour auf dem Hochrhein mitmachen wollen. Am Tag zuvor wurden die 9 Boote auf den H\u00e4nger und die drei Autos verladen. Jetzt sind sie aus \u00dcberlingen eingetroffen. W\u00e4hrend wir auf die 5 Kajakfahrer warten, werden zwei Fahrzeuge und der H\u00e4nger nach Schaffhausen umgesetzt. Alles ist perfekt organisiert und wird routiniert durchgef\u00fchrt. So k\u00f6nnen wir um 11.15h mit 14 Booten und 15 Personen ablegen und uns auf den Weg nach Schaffhausen begeben. Traumhaftes Wetter, gute Str\u00f6mung und leichter, k\u00fchler Schiebewind machen uns das Paddeln zu einer wirklichen Genusstour. Den ersten leichten Schwall \u00fcberwinden wir vor der Br\u00fccke von Stein. Fast w\u00e4re dies einem Ausflugsboot mit Unerfahrenen zum Verh\u00e4ngnis geworden. Es hatte Wasser \u00fcbernommen und drohte zu kentern. Unsere Leute dagegen haben keinerlei Probleme und landen zu einer kurzen Pause an einem Strandst\u00fcck bald hinter der Br\u00fccke. Beine vertreten und weiter. In flotter Fahrt erreichen wir zu Mittag das Strandbad Gailingen. Doch welche Menschenmassen! Keine Spur von Idylle und Ruhe! Alles, was schwimmen und sich \u00fcber Wasser halten kann, ist unterwegs. Das Strandbad ist \u00fcberf\u00fcllt, die Ufer und das Wasser sind belegt mit Booten, Luftmatratzen, Fahrzeugen aller Art, im Strom ankern die Schuten und Nachen oder lassen sich gem\u00e4chlich mit der Str\u00f6mung treiben. Dazwischen Schwimmer, SUPs und andere Paddler. Hin und wieder schiebt sich laut tutend ein dickes Linienschiff stromauf oder -ab. Dieses Treiben h\u00e4lt bis zur Ausstiegsstelle in Schaffhausen an. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Um 17.15h legen wir an und holen die Boote aus dem Wasser. Um uns herum ein unheimlicher Auftrieb: die Schlauchboote werden zusammengelegt, Luftmatratzen liegen herum, dazwischen Badende und Zuschauer. Bis wir alle unsere Boote ausger\u00e4umt, ges\u00e4ubert und verladen haben, vergehen fast 2Std. Um 19.00h kommen wir dann endlich los, um 20.00h erreichen wir wohlbehalten unseren heimatlichen Paddelclub. Was noch getan werden muss, ist rasch erledigt: Boote abladen, s\u00e4ubern und verstauen, Gep\u00e4ck versorgen, Bootsanh\u00e4nger unterstellen. Dann k\u00f6nnen wir das wohlverdiente \u201eEinlaufbier\u201c genie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Fazit: das war eine Supertour, die alles bot, was man sich w\u00fcnschen kann. Vom Wetter \u00fcber die guten Bedingungen und die gute Stimmung bis zur Ersch\u00f6pfung und reichlichem Trubel am Sonntag. Vor allem aber war es bestens organisiert. Dank daf\u00fcr der Wanderwartin (oder -w\u00e4rterin?) und den umsichtigen Fahrern der Transportfahrzeuge. Kein Personen- und kein Sachschaden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Dank an alle Beteiligten!!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 29. Juni Sechs Paddler (3 Frauen und 3 M\u00e4nner) unter der Leitung von Anette Loy (Wanderwartin) lassen die vollgepackten Boote zu Wasser und machen sich \u00fcberp\u00fcnktlich um 15.45h auf die Reise Richtung Konstanz. Bei Sonnenschein und frischem Wind aus NO fahren wir zun\u00e4chst mit R\u00fccksicht auf den Canadierfahrer unter Land bis auf die H\u00f6he [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2266","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2266"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2266\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2279,"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2266\/revisions\/2279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/xn--paddelclub-berlingen-zec.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}